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Hohe Energiepreise: Elektromobilität gewinnt auch im Wald verstärkt an Fahrt

BayWa AG präsentiert auf der Interforst Produkte und Lösungen für mehr Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft

Auch im Wald nimmt die Elektromobilität zu. Ein vielfältig einsetzbares Fahrzeug wie das Evum aCar, das bisher vor allem im kommunalen Bereich oder von Landwirten für den emissionsfreien Einsatz auf Hof und im Stall genutzt wird, erfüllt ebenso auf anspruchsvollem Untergrund und im steilen Gelände seinen Dienst. Diese sowie weitere Lösungen für mehr Nachhaltigkeit im Wald präsentiert die BayWa vom 17. bis 20. Juli in München, auf der internationalen Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik Interforst. Auf 600 Quadratmetern erwarten die Besucherinnen und Besucher am BayWa Stand (FM.709A/1) die neuesten Trends bei Maschinen und Motoristik, Lösungen für die Energiegewinnung aus Wind im Wald sowie Innovationen, die der Trockenheit entgegenwirken oder via Blockchain die Wiederaufforstung fördern.

„Strombetriebene Geräte sind in der Forstwirtschaft nichts Neues, wenn man Akku-Motorsägen oder Freischneider dazuzählt. Den ersten elektrisch betriebenen Traktor hat Fendt 2016 vorgestellt. Durch die hohen Energiepreise nimmt das Thema nun aber wieder verstärkt Fahrt auf, dabei sind vor allem vollelektrische Ladefahrzeuge interessant, die universell auf der Straße und im Gelände einsetzbar sind“, sagt Andreas Gretschmann, Produktmanager Kommunal- und Gewerbetechnik bei der BayWa. Das in Deutschland hergestellte Evum aCar zum Beispiel lädt über einen üblichen 230-Volt-Stecker und kann so auch mit Energie aus einer Photovoltaik-Dachanlage „betankt“ werden. „Für viele Landwirte, die häufig beides haben – eine PV-Anlage und Privatwald – ist das auch finanziell attraktiv“, ergänzt Gretschmann. Nicht nur Dieselkosten ließen sich einsparen, der Staat bezuschusst die Investition im Rahmen der klassischen E-Mobilitätsförderung. Das Akku-Paket des Evum aCars gibt es in drei Größen, mit einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern pro Ladung. Das reicht für einen Arbeitstag im Wald.

Mit dem ersten vollelektrischen Radlader G2200E von Giant präsentiert die BayWa auf der Interforst ein universelles Fahrzeug, das sich durch verschiedene Anbaugeräte für vielseitige Arbeiten über den Forst hinaus eignet.

Die Acht-Rad-Forstmaschine von der Otmar Noe GmbH aus dem Odenwald vermindert zu viel Bodenverdichtung bei der Waldarbeit. Oberflächenwasser kann leichter im Boden versickern, Wasserschäden wird so vorgebeugt.

 

Bewässerungslösungen und Blockchain für den Wald

Auch für das andere Extrem, zu viel Trockenheit, stellt die BayWa auf der Interforst zwei Lösungen vor: die digital gesteuerte Beregnung eines Holzlagers sowie die gezielte Tropfbewässerung von Baumsetzlingen, wie sie die BayWa aktuell gemeinsam mit einem Forstwirt in einem Aufforstungsprojekt in Baden-Württemberg umsetzt. Während eine Bewässerung im alten Waldbestand wenig sinnvoll ist, sind gerade junge Pflanzen bei Trockenheit stark gefährdet. „Mit unserem System kann punktgenau und wassersparend am Baum bewässert werden, ohne dass unerwünschter Beiwuchs wie Brennnesseln oder Brombeeren mitversorgt und somit gefördert wird“, sagt Franz Schmidl, bei der BayWa zuständig für das Wassermanagement im Forst. Ein weiterer Pluspunkt: Die Anlage ist mobil und kann auch nach ein paar Jahren einfach an anderen Stellen im Wald zur Neupflanzung aufgebaut werden.

Und dass sich die Blockchain nicht erst im Web 3.0 entfalten wird, sondern heute schon dem Klimaschutz ihren Dienst erweist, zeigt die BayWa mit ihrer blockchainbasierten Technologieplattform Combayn. Mit dieser sind die Münchner Technologiepartner für zwei bundesweit angelegte Baumpflanzprojekte der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Mindestens eine Million Bäume sollen in den kommenden zwei Jahren wiederaufgeforstet werden. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und ihre Mitglieder stellen dafür die notwendigen Flächen zur Verfügung.

 

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  • © BayWa AG; Abdruck honorarfrei. Ein vielfältiges Fahrzeug wie das Evum aCar, das bisher vor allem im kommunalen Bereich oder von Landwirten für den emissionsfreien Einsatz auf Hof und im Stall genutzt wird, erfüllt ebenso auf anspruchsvollem Untergrund und im steilen Gelände seinen Dienst. 403,9 KB / JPG Download