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Teilflächenspezifische Düngung: Düngeverordnung einhalten, Wasser schützen, Erträge sichern

Durch exaktes Düngen können Landwirte überflüssiges Düngen vermeiden, den Grundwasserschutz erhöhen und dabei die Vorgaben der Düngeverordnung einhalten.

Durch exaktes Düngen können Landwirte überflüssiges Düngen vermeiden, den Grundwasserschutz erhöhen und dabei die Vorgaben der Düngeverordnung einhalten. Das hat ein aktuelles Pilotprojekt der Regierung der Oberpfalz bewiesen: Auf Basis satellitengestützter Analysen der aktuellen Pflanzenbestände und mittels dem NEXT N-Manager (Applikationskarten für die N-Düngung) wurde teilflächenspezifisch gedüngt.

Begleitet wurde das Projekt von der FarmFacts GmbH, ein Tochterunternehmen der BayWa AG. Partner waren neben der Regierung der Oberpfalz die Kooperation Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura – ein Zusammenschluss mehrerer Wasserversorger – sowie 8 Landwirte aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Kelheim, Neumarkt, Regensburg und Schwandorf.

Die FarmFacts-Mitarbeiter haben im Rahmen des aktuellen Projekts die landwirtschaftlichen Betriebe über zwei Jahre hinweg pflanzenbaulich beraten und in der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung geschult. Teilflächenspezifisch gedüngt wurden Weizen, Dinkel und Raps in verschiedensten Lagen. Im Jahr 2020 betrug die Einsparung an Dünger zwischen 12 und 44 Kilogramm Stickstoff pro Hektar auf den Niedrigertragszonen. „Hier konnten wir deutlich zeigen, dass mit Hilfe der teilflächenspezifischen Betrachtung überschüssiges Düngen und damit eine unnötige Belastung des Grundwassers vermieden wurde“, so Dr. Josef Bosch, Leiter Akademie Farm Facts GmbH. Auf den ermittelten Hochertragszonen konnte je nach Bedarf teils intensiver gedüngt werden, um Erträge zu optimieren, so Bosch weiter.

Gesteuert wurde die Dosierung des Düngers über sogenannte „Talking Fields Karten“ der Firma VISTA in München – ebenfalls eine Tochterfirma der BayWa mit Spezialisierung auf die Auswertung von Satellitendaten. Der exakte Düngebedarf der Pflanzen wird dabei unter Verwendung von Wachstumsmodellen und Algorithmen ermittelt. Bosch: „In dem Projekt wurde gezeigt, dass mit der teilflächenspezifischen Düngung mit dem NEXT N-Manager die optimale Versorgung der Pflanzen sehr gut funktioniert. Notwendig hierfür ist aber eine entsprechende Planung der Düngung im Voraus.“

Für die teilflächenspezifische Düngung entweder mit satellitengestützten Talking Fields Karten oder mit Stickstoffsensor bietet die BayWa im Dreiklang BayWa Agrar und Technik, FarmFacts GmbH (Software/Service) und VISTA GmbH (Satellitendaten) einen Vollservice vom Dünger und der Bodenprobenziehung über die IT-Unterstützung bei der Düngebedarfsermittlung, -planung und -dokumentation bis hin zur Einrichtung und Wartung der Landtechnik.

 

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  • ©BayWa AG, Abdruck honorarfrei: Die Talking Fields Karte zeigt den N-Bedarf der Teilflächen (Winterweizen) für die erste Düngergabe auf. 734,4 KB / PNG Download