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Modellprojekt Bayern: BayWa AG startet Corona-Schutzimpfungen durch Betriebsärzte

Mitarbeiterumfrage belegt: 82 Prozent der Teilnehmer zur Impfung bereit

Ab Mai werden bei der BayWa AG die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen das Corona-Virus geimpft. Der Konzern mit Hauptsitz in München ist eines von zehn ausgewählten Unternehmen, die nun im Rahmen eines Modellprojektes der Bayerischen Staatsregierung in die nationale Impfkampagne einsteigen: Als Pilotstandort der BayWa wurde der Betrieb in Münchberg ausgewählt. Dort werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BayWa demnächst ein Angebot für eine freiwillige Corona- Schutzimpfung erhalten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse über Organisation und Abläufe der Impfungen in Betrieben fließen anschließend in die flächendeckende Einbindung von Betriebsärzten ein, um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Impfkampagne in Bayern zu gewährleisten. Die Verteilung des Impfstoffs erfolgt dabei zentral über das zuständige örtliche Impfzentrum.

Der BayWa Vorstandsvorsitzende Prof. Klaus Josef Lutz hatte bereits Anfang März in einem offenen Brief an die Bundesregierung die Einbeziehung von Unternehmen und deren Betriebsarzt-Strukturen in die Impfkampagne angemahnt: „Ich freue mich, dass jetzt von politischer Seite alle Rechtsfragen geklärt sind, Impfstoff – wenn auch in begrenztem Maße – zur Verfügung steht und wir in der ersten Region, in der die Inzidenzwerte besonders hoch sind, starten können. Mit den Erfahrungen, die wir im Modellprojekt sammeln, helfen wir dabei, schnellstmöglich alle Betriebsärzte in Deutschland in die Impfkampagne einzubeziehen. An dieser Stelle möchte ich mich explizit für die gute Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsregierung und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft bedanken.“

Mit rund 2.000 Niederlassungen und über 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die BayWa hierzulande besonders stark im ländlichen Raum vertreten. Sie gilt als versorgungsrelevant für die Agrar-, Energie- und Bauwirtschaft. Da mobiles Arbeiten aufgrund der Tätigkeit nicht immer und überall möglich ist, arbeitet ein Großteil der Belegschaft in Präsenz. Lutz: „Wir bei der BayWa nutzen von Anfang an jede Möglichkeit, die sich uns bietet, um insbesondere die Kolleginnen und Kollegen, die nicht mobil arbeiten können und unmittelbar am Kunden sind, bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen – für mich persönlich eine Frage der unternehmerischen Verantwortung, ohne dass es dafür einer gesetzlichen Verpflichtung bedarf.“

Die Impfbereitschaft in der BayWa Belegschaft ist hoch: In einer Mitarbeiterumfrage (12. bis 21.04.) zum grundsätzlichen Interesse an einer Impfung, befürworten dies 82 Prozent der Befragten. Von diesen sind fast alle – rund 98 Prozent – zu einer Impfung durch die BayWa Betriebsärzte bereit. 4.934 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an der Umfrage teil. „Das Modellprojekt ist ein erster Schritt. Ich bin optimistisch, dass es nicht mehr so lange dauert und wir allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland sowie den Angehörigen ihres Hausstandes ein Impfangebot machen können“, sagt Lutz.

Sobald die Politik grünes Licht gibt und genügend Impfstoff zur Verfügung steht, ist die BayWa startklar, um die Impfkampagne sofort auf zehn temporär eingerichtete Impfzentren und mehrere mobile Standorte, die mit einem speziell dafür ausgestatteten Sanitätsfahrzeug angesteuert werden, auszuweiten.

 

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  • © BayWa AG, Abdruck honorarfrei: Die BayWa ist seit März startklar zum Impfen, hat unter anderem ein Impfmobil ausgerüstet. 252,2 KB / JPEG Download