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Erster Spatenstich bei der BayWa in Coburg

2,8 Mio.-Euro-Investition für Neugestaltung von Baustoffhandel und Haustechnik

Größer, moderner, leistungsfähiger – so lautet die Devise für den zukünftigen BayWa Baustoff-Fachhandel und Haustechnikbetrieb in Coburg. Rund 2,8 Mio. Euro investiert die BayWa in den Neu- und Umbau des bestehenden Standorts, Glender Straße 11. Mit dem Spatenstich am 24. Oktober fiel der Startschuss für die baulichen Maßnahmen, die in erster Linie den Baustoff-Fachhandel sowie den Fachhandwerksbetrieb für Sanitär, Heizung und Klima betreffen. Die künftige Neugestaltung bringt aber auch Vorteile wie bessere Übersichtlichkeit und Verkehrsführung für den Standort insgesamt und damit für die ebenfalls dort ansässige Technikwerkstätte sowie die Tankstelle. Das Bauvorhaben wird in drei Abschnitten erfolgen und soll Ende 2020 abgeschlossen sein. Während der gesamten Bauzeit läuft der Betrieb weiter; die insgesamt rund 40 Beschäftigten des Baustoffbereichs und des Haustechnik-Fachhandwerksbetriebs – darunter vier Auszubildende – stehen wie gewohnt zur Verfügung.

Beim Spatenstich waren als Ehrengäste Rainer Mattern, stellvertretender Landrat Kreis Coburg, und Norbert Tessmer, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, mit dabei. Grußworte sprachen neben den Ehrengästen auf BayWa Seite Steffen Mechter, Leiter Strategische Geschäftsentwicklung, und Jochen Schneider, Baustoffgeschäftsführer für die Region Franken Ost. „Die Neugestaltung sehen wir als eine Investition in die Zukunft des Standorts und als klares Bekenntnis zur Region. Denn hier liegen die Wurzeln der BayWa“, so Steffen Mechter, in seinem Grußwort. „Coburg bietet aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage ein weiträumiges Einzugsgebiet in Nordbayern und Südthüringen und damit ein großes Potenzial.“ Der stellvertretende Landrat Rainer Mattern und Coburgs Oberbürgermeister, Norbert Tessmer, lobten die Investition des Unternehmens, die zur Stärkung der Stadt und des gesamten Landkreises beitrage.

Der Betrieb an der Glender Straße 11, sei prädestiniert für eine Weiterentwicklung, so Jochen Schneider, zuständig für die Baustoffregion Franken Ost bei der BayWa. „Mit dem Umbau des bestehenden Standorts werden wir noch leistungsfähiger in den Bereichen Hochbau, Sanierung und Ausbau. Eine Auswahl an Fenstern, Türen, Tore und Böden zum Anfassen präsentieren wir in unserer Bauelemente-Ausstellung,“ so Schneider weiter. Gut aufgestellt sei der Betrieb auch beim Thema gesundes Bauen. Mit der BayWa BauGesund-Datenbank, die rund 7.000 emissionsgeprüfte enthält, könne man zuverlässig bei der Umsetzung von wohngesunden Gebäuden unterstützen. Der Haustechnikbetrieb vor Ort sei eine ideale Ergänzung und ein weiterer Pluspunkt für den Coburger Standort.

Die Neugestaltung des Standorts werde eine Reihe von positiven Veränderungen bringen, erläutert Schneider die Planungen. Zu erwarten seien unter anderem neue moderne Verkaufs-, Beratungs- und Büroräume für die Bereiche Baustoffe und Haustechnik, eine überdachte Be- und Entladezone, die als Erweiterung der bestehenden Baustoff-Lagerhalle dienen wird, sowie eine neue Lagerhalle für das Haustechnikgeschäft. Ermöglicht worden seien diese Maßnahmen durch den Abriss des sogenannten Reichstypenspeichers, einem aus der NS-Zeit stammenden und als Heeresproviantlager genutzten Gebäudekolosses. „Der Wegfall des nicht nutzbaren mehrgeschossigen Baus ist ein Gewinn für den gesamten Coburger Standort und ermöglicht mehr Übersichtlichkeit und eine bessere Verkehrsführung.“

Rund 15.000 Quadratmeter, etwa die Hälfte der gesamten Grundstücksfläche in der Glender Straße, nutzen die Bereiche Baustoffe und Haustechnik. Um künftigen Anforderungen noch besser gerecht werden zu können, entsteht ein größeres Freilager, die bestehende Baustoffhalle wird um eine überdachte Be- und Entladezone (1.000 m²) erweitert, die auch die neue Haustechnik-Lagerhalle miteinbezieht. Im Außenbereich entsteht zudem eine jederzeit zugängliche Ausstellung für Baustoffe des Garten- und Landschaftsbaus (250 m²). Ebenso neu gebaut wird ein Gebäudekomplex (über 800 m²) mit Beratungs-, Verkaufs- und Büroräumlichkeiten, die sowohl von Haustechnik als auch von Baustoffe genutzt werden. Unter anderem werden hier auch die Bauelemente-Ausstellung sowie der Profimarkt zu finden sein.

Auch in Sachen Umwelt hat der künftige Baustoff-Fachhandel und Haustechnikbetrieb einiges zu bieten: LED-Leuchten, ausgestattet mit Präsenzmelder und Tageslichtsteuerung, sorgen für eine energiebewusste Beleuchtung. Eine Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung (rund 30 kWp) deckt künftig bis zu 70 Prozent des Stromverbrauchs des Standorts ab. Durch die Anbindung an die Fernwärmeversorgung der Stadt Coburg kommen darüber hinaus regenerative Energien für Heizung und Warmwasser zum Einsatz.

 

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  • © Ulrich Müller, Architekt; Abdruck honorarfrei: Mehr Lagerflächen, eine überdachte Be- und Endladezone, neue Ausstellungsbereiche für Bauelemente und vieles mehr: So wird er aussehen, der neue Betrieb in Coburg. 951 KB / JPG Download
  • © BayWa AG, Abdruck honorarfrei: Spatenstich für die Neugestaltung des BayWa Baustoffbetriebs in Coburg: (v. l.) von BayWa Seite Robert Maier, Baumanagement, Theo Bergmann, Betriebsrat, Steffen Mechter, Leiter Strategische Geschäftsentwicklung BayWa Baustoffe, und Jochen Schneider, Baustoffgeschäftsführer Franken Ost; Norbert Tessmer, Oberbürgermeister Stadt Coburg; Rainer Mattern, stellvertretender Landrat Coburg; Ulrich Müller, Architekt; Christian Lorenz, Geschäftsführer BayWa Haustechnik GmbH; Werner Elflein, Niederlassungsleiter BayWa Baustoffe Bamberg und Coburg. 908,5 KB / JPG Download