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BayWa Unterfranken 2019 erfolgreich unterwegs – Unterstützung bei der Suche nach Erntehelfern

Regionale Geschäftszahlen

Die BayWa Franken hat 2019 einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro* erwirtschaftet. Der Umsatz übertraf den Vorjahreswert um 63 Mio. Euro*. Technik, Energie und Baustoffe steigerten den Umsatz.  Im Agrarbereich bewegte sich der Umsatz auf Vorjahres-Niveau. Das Investitionsvolumen der BayWa in Franken lag bei rund 21 Mio. Euro. Zirka 65 Prozent der Aufträge gingen an Unternehmen, Handwerker und Dienstleister in der Region. Für das laufende Jahr sind an den Standorten Investitionen in Höhe von fast 24 Mio. Euro geplant. So entsteht in Großostheim ein neues Landtechnik-Zentrum, in Wülfershausen wird der Betrieb erweitert. Zudem treibt das Unternehmen in allen Bereichen die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung voran, verknüpft Online-Angebote mit Leistungen an den Betrieben vor Ort.

Traditionell stark engagiert sich die BayWa in der Aus- und Weiterbildung in der Region.

Die BayWa ist in Franken in den Bereichen Agrar, Technik, Energie und Baustoffe mit rund 2.160 Mitarbeitern* vertreten; darunter sind fast 14 Prozent Azubis. Diese Ausbildungsquote liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Auch in der COVID-19-Krise erfüllt die BayWa eine wichtige Versorgungsfunktion für die Region Franken. Die BayWa Betriebe sind unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen zum Infektionsschutz weiter für systemrelevante Bereiche wie Landwirtschaft und Bauhandwerk geöffnet. Die Versorgung mit Kraft- und Brennstoffen ist sowohl für Gewerbe- als auch Privatkunden sichergestellt. Angesichts der COVID-19-Krise ist derzeit allerdings nicht seriös einschätzbar, wie das Geschäftsjahr 2020 weiter verläuft.

Aufgrund von Einreisebeschränkungen für Saisonarbeitskräfte infolge der COVID-19-Krise suchen Landwirte händeringend nach Erntehelfern. Zwar dürfen bis Juni 80.000 Saisonarbeitskräfte aus Osteuropa nach Deutschland einreisen. Da aber insgesamt rund 300.000 Helfer fehlen, hoffen die Landwirte auch auf fachfremde Freiwillige. Die BayWa unterstützt die Landwirte bei der Suche durch die Vernetzung von Informationen und Vermittlungsplattformen auf www.baywa.com

 

Agrar: Angebot für Ökolandwirte weiter gestärkt

Der Umsatz im Agrarbereich lag in Franken insgesamt auf Vorjahresniveau mit 267 Mio. Euro (Vorjahr: 268 Mio. Euro). In Unterfranken stieg der Umsatz 2019 auf 150 Mio. Euro (Vorjahr: 144 Mio. Euro). Positiv bemerkbar machte sich unter anderem die Spezialisierung im Bereich Dinkel. Insgesamt stiegen die Ernte- und Erfassungsmengen beim Getreide in Unterfranken im Vergleich zum Vorjahr wieder. Beim Saatgut nahm das Geschäft zu, das Portfolio bei Zwischenfrüchten und die Produkte für den Ökolandbau werden gut nachgefragt.

Das Angebot für Ökolandwirte baut die BayWa weiter aus und hat sich bei der Fachberatung in diesem Bereich in Franken entsprechend verstärkt. Neben Saatgut verkauft die BayWa auch Betriebsmittel und erfasst an den zertifizierten Standorten Würzburg, Stadtlauringen und Hof Bioerzeugnisse.

Im Agrarbereich liegt das Investitionsvolumen in Franken 2019/2020 bei insgesamt rund 6,6 Mio. Euro. In Mellrichstadt wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr zusätzlich in die Anlagen zur Dinkelverarbeitung investiert, in Würzburg die Lagerhalle für Getreide modernisiert. So wurde und wird die Zustell-Logistik zusätzlich verstärkt. Zudem investiert die BayWa weiter in die Verknüpfung von Online-Angeboten und leistungsfähigen Standorten in der Region.

 

Smart Farming-Lösungen weiter ausgebaut

Wie Günter Schuster, Spartengeschäftsführer Agrar und Technik in Franken, schildert, treibt die BayWa für die Landwirte auch das Thema Automatisierung und Digitalisierung weiter intensiv voran. Eine wichtige Rolle spielen dabei Lösungen der Marke Next Farming, entwickelt von der BayWa Tochter FarmFacts GmbH. Bereits heute werden 25 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland mit Next Farming bearbeitet, rund 19.000 Landwirte nutzen die satellitengestützten Anwendungen zum Beispiel für teilflächenspezifische Aussaat oder Düngung. Dass Digitalisierung und Nachhaltigkeit direkt ineinandergreifen, unterstreicht ein neues Digital-Servicepaket der BayWa, mit dem der Landwirt ertragsschwache Teilflächen insbesondere in Grenznähe zu Naturschutz- und Waldflächen oder Fließgewässern im Sinne der Ökologie nutzen kann. Er kann Blühflächen anbauen, die zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Dies wird gefördert – und ist auch für Landwirte praktikabel, die bislang keine Erfahrung mit Smart Farming haben.

 

Technik: Investition in Großostheim

Der Technik-Umsatz in Franken stieg auf 230 Mio. Euro (Vorjahr: 215 Mio. Euro). In Unterfranken erzielte die Technik 2019 einen Umsatz von 80 Mio. Euro (Vorjahr: 79 Mio. Euro). „Die Nachfrage nach Traktoren, weiteren Maschinen und Stallbauten ging auf hohem Niveau weiter. Im Service kommt uns die Spezialisierung zugute“, erläutert Günter Schuster.

Hintergrund für den stabil hohen Umsatz: Die landwirtschaftlichen Betriebe werden im Rahmen des Strukturwandels in der Branche größer, die Agrarunternehmer investierten aufgrund der guten Einkommenssituation in Landtechnik und in Ställe. Investitionen flossen sowohl in Infrastruktur für die Milchwirtschaft, also Ställe und Melktechnik, wie auch in Bauten für Masttierhaltung mit Fokus auf Tierwohl.  Bemerkbar machte sich auch, dass die BayWa ihr Vertriebs-Team für die Landtechnik weiter ausgebaut hat.

In die Technik-Standorte in Franken investiert das Unternehmen 2019/2020 insgesamt rund 13,5 Mio. Euro. In Unterpleichfeld ging 2019 das neue Technikzentrum in Betrieb. In Großostheim entsteht auf dem ehemaligen Gelände von BayWa Baustoffe ein neues Technikzentrum. Das bestehende Gebäude dort wird umgebaut und energetisch modernisiert. Werkstatt samt Reifenstation werden angebaut. Investitionssumme: rund 2,4 Mio. Euro. In Wülfershausen baut die BayWa unter anderem eine neue Maschinenhalle und erweitert das Ersatzteillager.

 

Energie: Holzpellets-Absatz stieg um ein Viertel

Der Energie-Bereich steigerte seinen Umsatz in Franken auf 318 Mio. Euro (Vorjahr 284 Mio. Euro). In Unterfranken lag der Energie-Umsatz 2019 bei 115 Mio. Euro (Vorjahr: 102 Mio. Euro). „Gründe für den Umsatz-Anstieg waren unter anderem der starke Dieselverkauf auf Baustellen, teils zogen Kunden den Heizölkauf aufgrund des Klimaschutzpakets des Bundes vor“, so Wolfgang Stolz, Regionalleiter Energie. Der Absatz von Holzpellets stieg im Jahr 2019 um ein Viertel im Vergleich zu 2018. Im Zuge der Energiewende schafften sich mehr Bauherren und Hausbesitzer eine Pellets-Heizung an. Zudem hat die WUN Pellets GmbH in Wunsiedel, an der die BayWa beteiligt ist, ihre Produktion von Holzpellets ausgedehnt. Damit steht der BayWa eine höhere Vermarktungsmenge des nachhaltigen Brennstoffs zur Verfügung.

In Franken investiert die BayWa 2019/2020 insgesamt rund 7,4 Mio. Euro in den Energiebereich. Das Unternehmen baut die Ausfuhrlogistik für Kraft- und Brennstoffe weiter aus. In Würzburg und Mellrichstadt werden die Tankstellen modernisiert.

 

E-Mobilität für Unternehmen, Kommunen, Landwirte

Weiter ausgebaut hat die BayWa ihr Angebot für Elektromobilität. Sie spricht damit insbesondere Flottenbetreiber wie Speditionen, Gewerbe oder Kommunen an. Das Spektrum reicht von Flottenanalysen und Mobilitätskonzepten bis hin zur Montage und Wartung von Ladeinfrastruktur. Damit die E-Fahrzeuge direkt vor Ort grünen Strom laden können, realisiert die BayWa für ihre Kunden neben der Ladeinfrastruktur auch Photovoltaik-Anlagen. Für Bauhöfe oder Stadtgärtnereien hat die BayWa bereits Elektrotransporter im Sortiment. Das Kommunaltechnik-Zentrum für Franken ist in Bamberg angesiedelt. Für die Landwirtschaft gibt es beispielsweise strombetriebene Futtermischwagen.

 

Baustoffe: BauGesund-Partnerschaften mit Handwerk

Der Baustoffbereich steigerte den Umsatz in Franken auf 297 Mio. Euro* (Vorjahr 282 Mio. Euro*). In Unterfranken erzielte Baustoffe 2019 einen Umsatz von 136 Mio. Euro* (Vorjahr 134 Mio. Euro*) „Die Nachfrage stieg 2019 in allen Sortimentsbereichen. Um Kunden verlässlich und rasch zu beliefern, haben wir unsere Logistik weiter gestärkt“, sagt Markus Hör, Spartengeschäftsführer Baustoffe.

Im Baustoffbereich investiert die BayWa in Franken 2019/2020 rund 17,4 Mio. Euro. In Bad Neustadt und Bad Brückenau laufen die Vorbereitungen für die Neubauten an den bestehenden Standorten. In Kitzingen wird die BayWa in die Erweiterung des Baustoff-Betriebs investieren, in Würzburg steht den Kunden nun auch eine Betontankstelle zur Verfügung.

Das Thema Wohngesundheit treibt die BayWa weiter voran. Mit BauGesund-Partnerschaften spricht sie Handwerker ebenso an wie Bauträger und Architekten. Das Leistungspaket reicht von Schulungen rund um gesundes Bauen und Renovieren über den Zugriff auf emissionsarme Baustoffe, die zu einem gesunden Wohnklima beitragen, bis hin zu Raumluftmessungen durch Experten.

Privaten Bauherren und Modernisierern steht ein umfassender Fördermittel-Service der BayWa zur Verfügung – zu den Leistungen, die sich aus dem Klimaschutzpaket des Bundes ergeben. Die Berater der BayWa zeigen auf, welche Energieeffizienz-Investitionen im Einzelfall sinnvoll sind, welche Fördermittel es gibt und wickeln die Antragstellung für den Kunden ab.

 

*ohne Haustechnik. Seit Anfang 2019 tritt der Haustechnikbereich der BayWa als 100-prozentige Konzerngesellschaft auf. Die BayWa Haustechnik GmbH ist überregionaler Anbieter von Installationsdienstleistungen für Heizung, Sanitär und Lüftung.

 

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  • © BayWa AG, Abdruck honorarfrei: Aufgrund der guten Einkommenssituation investieren die Agrarunternehmen unter anderem in Ställe. Investitionen flossen sowohl in Infrastruktur für die Milchwirtschaft, also Ställe und Melktechnik, wie auch in Bauten für Masttierhaltung mit Fokus auf Tierwohl. 157,5 KB / JPG Download