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BayWa EDL feiert Einweihung des neuen Heizwerks

Nahwärmenetz in Neustadt an der Waldnaab versorgt aktuell zwölf Anschlussnehmer

Am heutigen Mittwoch feierte die BayWa Energie Dienstleistungs GmbH (EDL) gemeinsam mit Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Rupert Troppmann, den beiden Pfarrern Josef Häring und Ulrich Gruber sowie zahlreichen weiteren Ehrengästen die Einweihung des neuen Heizwerks in der Bildstraße 26. „Der Landkreis hat sich die regenerative Energieversorgung seiner Gebäude schon immer auf die Fahnen geschrieben. Gerade im Zusammenhang mit Bildungseinrichtungen ist diese Biomasseheizanlage ein Musterbeispiel gelebter Nachhaltigkeit und ökologischer Verantwortung“, so Landrat Andreas Meier in seinem Grußwort. Dr. Carsten Schaefer, Geschäftsführer der BayWa EDL, hob in seiner Rede die Vorteile der Fernwärme für den Landkreis und die Stadt hervor und schloss mit dem Fazit: „Damit machen wir die örtliche Wärmeversorgung zukunftssicher und nahezu CO2-neutral.“

Die neue Holzhackschnitzelanlage für Fernwärme versorgt derzeit zwölf Anschlussnehmer im Landkreis und der Stadt Neustadt an der Waldnaab, darunter das Gymnasium Neustadt, die Lobkowitz-Realschule, das St.-Felix-Förderzentrum, das staatliche Berufsschulzentrum und das staatliche Schulamt, des Weiteren die städtische Grund- und Mittelschule von Neustadt/Waldnaab, die örtliche Klinik der Kliniken Nordoberpfalz AG sowie fünf private Anschlussnehmer. Für die Nahwärmeversorgung wurden insgesamt 1,7 Kilometer Leitungen verlegt. Der Baubeginn für das Heizwerk war Ende 2016 erfolgt, von Juli 2017 bis November 2018 wurden Leitungen und Anschlüsse erstellt. Seit Anfang 2019 versorgt das Heizwerk alle Anschlussnehmer reibungslos mit  Fernwärme. Für eine Erweiterung in Richtung Zentrum liegen bereits Anfragen vor. „Hierfür würden wir weitere 700 bis 800 Meter Leitungen verlegen“, erläutert Dr. Schaefer. „Sofern eine ausreichende Anschlussdichte gegeben ist, könnte ein Ausbau schon ab 2020 möglich sein.“

Bereits 2014 hatte der Landkreis die energetische Versorgung seiner Gebäude europaweit ausgeschrieben. Mit dem Holzhackschnitzel-Heizwerk der BayWa EDL, die auch Betreiberin der Anlage ist, setzen Landkreis und Stadt auf ein energieeffizientes Heizsystem. Der Holzhackschnitzelkessel verfügt über eine Heizleistung von 1.700 Kilowatt und wird von einem Heizölkessel 2.800 Kilowatt Heizleistung als Ersatz und Reserve für Spitzenzeiten flankiert. Der Hackschnitzelverbrauch dürfte für 2019 bei etwa 5.000 Kubikmetern liegen, schätzt Dr. Schaefer. Der Brennstoff stammt aus der Region um Neustadt/Waldnaab. Mit dieser Heizart kann jährlich eine Einsparung der CO2-Emissionen von etwa 1000 – 1400 Tonnen gegenüber Heizöl erzielt werden.

 

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  • © BayWa AG, Abdruck honorarfrei: Carsten Schäfer, Geschäftsführer der EDL, Landrat Andreas Maier, Rupert Troppmann, Bürgermeister von Neustadt (v.l.), bei der Einweihung des Holzhackschnitzel-Herzwerkes. 2,9 MB / JPG Download
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