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BayWa investiert 3,7 Millionen Euro in modernen Hafen-Agrarstandort im fränkischen Obernburg-Elsenfeld

Um ihre Schlagkraft in der Region Unterfranken zu erhöhen, investiert die BayWa AG, München, 3,7 Millionen Euro in die Modernisierung ihres Agrarstandortes in Obernburg-Elsenfeld. Geplant ist, die Lagerkapazitäten auszubauen und die Annahmeleistung am Standort zu erhöhen. Ab der Ernte 2023 soll der Betrieb damit über deutlich mehr Getreideumschlag als bisher verfügen.

„Persönliche Präsenz vor Ort bleibt für uns auch in Zukunft wichtig“, sagt Dr. Marlen Wienert, Leiterin des Geschäftsbereiches Agrar | Technik bei der BayWa. „Neben Investitionen in neue digitale Vertriebs- und Vermarktungskonzepte treiben wir darum auch stetig die Modernisierung unseres Standortnetzes in Deutschland voran. Unsere Pläne für unseren Agrarbetrieb in Obernburg-Elsenfeld werden für die Landwirte in der Region spürbare Verbesserungen bringen. Auch unsere Kunden aus Hessen werden wir dadurch in Zukunft noch besser bedienen können.“

Baustart ist Ende 2022 geplant. Die geplante Investition umfasst jeweils den Neubau:

  • einer Siloanlage mit 5.200 Tonnen Lagerkapazität. Damit verdoppelt sich die Lagerkapazität am Standort auf über 10.000 Tonnen.  
  • eines Maschinenhauses mit Tiefenannahme, Filteranlage und Siebreinigung
  • eines Maistrockners mit einer Leistung von 200 Tonnen pro Tag

Zusätzlich zur bestehenden Erfassungsanlage mit einer Leistung von 70 Tonnen pro Stunde kann die BayWa mit dem Neubau weitere 150 Tonnen pro Stunde in der Spitze annehmen – in der zeitkritischen Erntephase eine wertvolle Schnelligkeit für die Landwirte. „Nach dem Umbau finden unsere Kunden vor Ort alles, was einen modernen Agrarstandort ausmacht: effiziente Annahmeleistung, gute Strukturen und beste Beratung“, sagt Christoph Raab, Betriebsleiter in Obernburg-Elsenfeld. „Dafür ist unsere Fachkompetenz entscheidend. Mit unseren acht Mitarbeitern und Auszubildenden vor Ort sind wir personell gut aufgestellt.“

Direkt am Main gelegen hat der Hafenstandort in Obernburg-Elsenfeld eine große regionalwirtschaftliche Bedeutung: Einerseits zählt der Landkreis Miltenberg zu den stärksten Maisanbaugebieten in Unterfranken. Andererseits bietet die Nähe zum Hafen in Mannheim vor allem für die Rapsverarbeitung einen großen logistischen Vorteil. Rund 80 Prozent der am Standort erfassten Agrarerzeugnisse werden via Schiff verladen, der Rest per Lkw. Kunden sind größtenteils Mühlen und Futtermittelwerke in der Region. Ein Teil des Brotweizens wird aber auch via Rotterdam nach Übersee exportiert.

 

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  • © BayWa AG, Abdruck honorarfrei: Planungsskizze des modernisierten BayWa Agrarstandorts in Obernburg-Elsenfeld 204,7 KB / JPG Download