Gruppenbild: Junge Agripreneure aus Afrika in bunten Kleidern

Junge Agripreneure

15.000 Euro Preisgeld: Große Chance für junge Agripreneure

Landwirtinnen und Landwirte auf der ganzen Welt haben eine besonders wichtige Aufgabe: Ernährungssicherheit. Als BayWa wollen wir ihnen als Partner zur Seite stehen. Durch die BayWa Stiftung fördern wir seit 2019 auch überwiegend junge Agrarwissenschaftler und Agrarwissenschaftlerinnen in Afrika.

Die Forschungsfelder der 21 jungen Akademikerinnen und Akademiker, zwischen 25 und 30 Jahren, sind so vielfältig wie die Landwirtschaft selbst: Ernährungsbiologie, Agrarwirtschaft, Pflanzenbau, erneuerbare Energien – alles Fachbereiche, in denen wir im BayWa-Kosmos selbst viel Expertise mitbringen. Nur zu gerne haben wir sie deshalb zum Austausch in die Zentrale in München eingeladen.

Was steckt hinter dem Projekt?

Das Projekt wird von der Deutschen Initiative für Internationale Zusammenarbeit (giz) und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf durchgeführt. Es ist Teil des Ausbildungspaktes mit Afrika, den das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit geschlossen hat. Die BayWa Stiftung fördert es seit 2019. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen eine viermonatige Fortbildung und beenden das Programm mit einer Fallstudie. Mit dem zusätzlichen Wissen wollen sie die Landwirtschaft in ihrer Heimat fördern.

Das Wichtigste: Die Kaffeepausen!

Es war ein Nachmittag vollgepackt mit spannenden Impulsen, beispielsweise zum Agrarhandel, zu alternativen Proteinen und Agri-PV-Anlagen. Das Highlight waren wohl trotzdem die Kaffeepausen. Kein Wunder: Es ging schließlich auch um den persönlichen Austausch mit unseren Gästen, die aus verschiedenen Regionen Afrikas angereist waren, darunter Nigeria, Kenia, Burkina Faso und Malawi.

„Wir bringen mit der BayWa als Global Player die richtigen Menschen zusammen. Indem wir Kontakte herstellen und junge Experten fördern, schaffen wir weitere Anregungen für die internationale Zusammenarbeit. Langfristig bedeuten die Gespräche für unsere heutigen Gäste auch Hilfe zur Selbsthilfe.", so Ellie Zips-Pape, Geschäftsführerin der BayWa Stiftung.

15.000 Euro für die drei besten Abschlussarbeiten

Zusätzlich zu den persönlichen Kontakten werden im September, am Ende des Bildungsprojekts, drei der Absolventinnen und Absolventen mit je 5.000 Euro nach Hause gehen. Mit diesem Preisgeld sollen die drei besten Abschlussarbeiten honoriert werden. Doch Robert Ipfelkofer, der als Händler von Agrar Erzeugnisse zum Thema Getreidehandel sprach, weiß: „Auch wir profitieren von den jungen Experten.“