„Trotz sehr unterschiedlicher Rahmenbedingungen“: Die BayWa AG ist sehr gut in das laufende Geschäftsjahr gestartet und stellte zudem ein verbessertes Jahresendergebnis in Aussicht.
Als „ein erfreuliches Jahr für den Konzern trotz sehr unterschiedlicher Rahmenbedingungen“ kennzeichnete BayWa Chef Wolfgang Deml das Geschäftsjahr 2007 auf der 85. Hauptversammlung der BayWa AG, München, im ICM der Münchner Messe. Der Konzern ist sehr gut in das laufende Geschäftsjahr gestartet und stellte ein verbessertes Jahresendergebnis in Aussicht. Die Aktionäre stimmten einer Dividendenerhöhung auf 0,32 Euro je Stückaktie und der Schaffung eines genehmigten Kapitals von 10 Mio. Euro zu.
Wir haben die sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen für unsere Kerngeschäftsfelder erfolgreich gemeistert und an die guten Geschäftszahlen des Ausnahmejahres 2006 anknüpfen können“. Mit diesen Worten kommentierte der Vorstands-Vorsitzende des BayWa Konzerns, Wolfgang Deml, vor der Hauptversammlung die Kennzahlen für das Berichtsjahr 2007. Die Erfolge im Segment Agrar hätten die Rückgänge bei Bau und Energie ausgeglichen. Der Konzern habe beim Umsatz leicht auf 7,3 Mrd. Euro zugelegt und das Vorsteuerergebnis um 30 Prozent auf 90,5 Mio. Euro gesteigert. Dies zeige sich auch in der Wertentwicklung des Konzerns an der Börse. Die Marktkapitalisierung habe sich im Berichtsjahr um 331 Mio. Euro auf 1,15 Mrd. Euro verbessert. Der Anteil institutioneller Anleger wachse weiter und habe inzwischen über 20 Prozent erreicht, so Deml.
Die BayWa sei aufgrund eines besonderen Marktumfelds glänzend in das neue Geschäftsjahr gestartet, berichtete der Vorstandsvorsitzende weiter. Der Handels- und Dienstleistungskonzern BayWa weise für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2008 hohe Zuwachsraten aus. Im ersten Quartal verbesserte der Konzern den Umsatz um fast 30 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. Erstmals erzielte er in diesem Zeitraum mit 10,9 Mio. Euro ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Normalerweise weist das Unternehmen geschäftstypisch für das erste Quartal einen Minusbetrag aus. „Trotz der eingeschränkten Aussagekraft der ersten drei Monate werten wir den überdurchschnittlichen Start als Grundlage für ein gutes Jahresergebnis“, so Deml. Auch die Monate April und Mai bestätigten diesen Aufwärtstrend. Die Aussichten seien gut, 2008 erneut ein verbessertes Jahresergebnis vorlegen zu können. Ziel sei ein bereinigtes Vorsteuerergebnis von 90 Mio. Euro, gegenüber 85 Mio. Euro im Vorjahr.
Die Hauptversammlung ermächtigte den Vorstand, das Grundkapital bis zum Mai 2013 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 10 Mio. Euro durch Ausgabe neuer Namensaktien gegen Sacheinlagen zu erhöhen. Das genehmigte Kapital ist ein Vorratsbeschluss, der den Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen gegen Gewährung von Aktien ermöglicht.
Die Nachfrage nach Agrarrohstoffen bleibt hoch. Der BayWa Konzern fuhr nicht nur im Jahr 2007 ein Rekordergebnis im Agrarhandel ein, sondern bestätigte diesen Trend durch ein historisch bestes Abschneiden im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Den überdurchschnittlichen Start sieht die Konzernleitung als Grundlage für ein gutes Jahresergebnis.
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